Kaum eine Zutat im Stollen wird kontroverser diskutiert als Rosinen. Die einen mögen sie, die anderen mögen sie nicht. Rosinen spalten eindeutig die Meinungen. Zum Glück gibt es auf www.Stollen-aus-Dresden.de eine Vielzahl an Stollenvariationen mit oder ohne Rosinen.

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Fakten: Der Begriff Rosine leitet sich aus dem altfranzösischem Wort für roisin ab und steht für Traube. Als Rosinen gelten prinzipiell alle getrockneten Weinbeeren. Je nach Rebsorte lassen sich drei Rosinenarten unterteilen:

Sultaninen stammen aus der goldgelben Sultana-Traube, sind sehr süß und werden hauptsächlich in der Türkei und in Kalifornien produziert. Sultaninen werden beispielsweise in unserem Original Dresdner Christstollen verwendet.

Korinthen wurden nach der griechischen Stadt Korinth benannt und stammen aus der Rebsorte Korinthiaki. Ihre Farbe reicht von schwarzbraun bis schwarzblau. Anbaugebiete sind hauptsächlich in Griechenland, Südafrika, Australien und Kalifornien zu finden.

Zibeben sind sogenannte Trockenbeeren am Weinstock, welche hauptsächlich zur Herstellung von Wein verwendet werden. Im Gegensatz zu Sultaninen und Korinthen besitzt diese rötliche Rosinenart eine dicke Schale und Kerne.

Wie sieht nun die Herstellung aus? Die gewünschte Traubensorte wird zunächst reif geerntet und anschließend getrocknet. Dies geschieht entweder direkt in der Sonne oder alternativ im Schatten bei höheren Temperaturen und einem gut durchlüfteten Platz. Der Rest-Feuchtigkeitsgehalt sollte bei Rosinen etwa 15 bis 20 Prozent betragen. Durch den Feuchtigkeitsverlust konzentriert sich der Fruchtzuckergehalt auf bis zu 60 Prozent. Aufgrund des hohen Zuckergehaltes eignen sich Rosinen daher bestens für Süßspeisen oder werden in hochprozentige Spirituosen eingelegt. Gerade beim backen sind Rosinen sehr beliebt, beispielsweise bei Bratapfel, Kaiserschmarren, Obstauflauf, Käsekuchen oder eben Rosinenstollen. Im online Shop auf www.Stollen-aus-Dresden.de findet ihr neben dem Original Dresdner Christstollen auch Edlen Marzipanstollen, welche beide mit wertvollen Sultaninen gebacken werden. Darüber hinaus können Rosinen bei herzhaften Gerichten verwendet werden. So wird der typische Rheinische Sauerbraten beispielsweise mit Rosinen verfeinert. Auch in orientalischen Speisen, wie Lammsugo oder Kichererbsen-Curry werden gern Rosinen verwendet und bieten in Kombination mit säuerlichen Gewürzen ein harmonisches Geschmackserlebnis.

Wie sieht es bei euch aus: Mögt ihr Rosinen und wenn ja, welche sind eure Lieblingsrezepte mit Rosinen?